Von 4 auf 4 Standorte
Hallo Mensch.. ich schreibe dir das hier am Sonntagabend. Eigentlich wollte ich diesen Newsletter letzte Woche schicken. Dann kam das Treffen in Kufstein dazwischen. Dann ein Pressebesuch. Dann 51 Anmeldungen auf 24 Plätze. Dann Sonntagabend.
Im November waren wir zu viert im InnCubator und haben uns gefragt, ob überhaupt wer kommt. Jetzt planen wir gleichzeitige Events in mehreren Bezirken und ich versuche zusammenzufassen, was in den letzten drei Wochen passiert ist.
Wird länger als sonst. Holt euch einen Kaffee.
Die Zahlen
4 → 11 → 11 → 14 → 25 → 35 → 50 → 22 → 32 → 30 → 71 → 36 → 27 → 47 ...
Das ist kein gerader Strich nach oben. Das ist eine Community, die atmet. Mal 71 in der WIFI Lernbar, mal 22 im Oberland. Die kleinen Events sind nicht schlechter als die großen — sie sind anders.
Jede Woche sitzen Leute im Raum, die ich noch nie gesehen habe. Die Community wächst nicht, weil dieselben 30 Leute immer wiederkommen — sondern weil ständig neue dazustoßen. Und die, die einmal da waren, erzählen es weiter.
Für KINN#15 am 5. März stehen wir bei 78 Anmeldungen. Allein für Innsbruck. Plus Kufstein.
Was im Februar passiert ist
KINN#11 war der Rekord. 71 Leute in der WIFI Lernbar. Das war der Moment, wo klar wurde: Wir brauchen mehr Standorte. Nicht weil Innsbruck zu klein ist — sondern weil Leute aus Reutte, aus Kufstein, aus dem Wipptal anreisen. Jede Woche. Um 8 Uhr morgens.
KINN#12 in der FILMBASE. 36 Leute, kompakter, andere Energie. Eines meiner besten Gespräche seit Wochen — am Tisch mit Leuten, die ich vorher nicht kannte.
KINN#13 im Campus Casablanca in Schönwies. 22 Leute im Oberland. Hotel-Frühstück, Zirbenstube, und ich bin morgens in den falschen Zug eingestiegen. Bin spontan mit Kathy mitgefahren, trotzdem pünktlich.
Am Donnerstag steht KINN#14 im raum13 an. 51 Anmeldungen, 24 Plätze, 27 auf der Warteliste.
Nebenbei: Meetings mit Tom Bartl von FusionPeak Consulting (Kontakte zu 80+ IT-Unternehmen in Tirol), mit Juliane und Karin an der FH Kufstein (KI-Kompetenzzentrum, InnoCamp, gemeinsame Formate). Es bewegt sich gerade sehr viel.
KINN:FUND — Geld auf den Tisch
Ich muss etwas ansprechen, das lange überfällig ist. Geld.
KINN hat von Anfang an kein Sponsoring gebraucht. Kaffee, Gebäck, Räume — das wurde bis jetzt von euch getragen. Über die Spendenbox bei den Events, über Stripe Donations. Das ist einer der Gründe, warum KINN funktioniert: Weil die Community sich selbst finanziert.
Aber das Geld ist bis jetzt auf unser Firmenkonto geflossen. Libra Innovation FlexCo. Nicht weil wir was verbergen wollten, sondern weil es am Anfang der schnellste Weg war.
Das Problem: Ihr müsst mir vertrauen, dass das Geld dort ankommt, wo es hingehört. Und Vertrauen ist ein schlechtes System, wenn es um Geld geht.
Also haben wir etwas gebaut, das zu uns passt.
KINN läuft ab sofort über Open Collective. Jeder Euro, der reinkommt, ist öffentlich einsehbar. Jeder Euro, der rausgeht, auch. Kein Firmenkonto dazwischen, keine Blackbox.
— kinn.at/fund
Was sich ändert: Alle können sehen, wie viel im Budget ist, was reingekommen ist und wofür ausgegeben wurde. Community-Mitglieder können abgesprochene Ausgaben einreichen. Bezahlung per Kreditkarte, PayPal oder SEPA — kein Account nötig.
Was bleibt: KINN bleibt gratis. Immer. Kein Eintritt, keine Paywall. Wie ein Lieblings-Podcast, dem man etwas in den Hut wirft. Nicht weil man muss — sondern weil man will.
Community-Geld bleibt in der Community. Ab jetzt für alle sichtbar.
BeitragenKINN wächst über Innsbruck hinaus
Letzte Woche saß ich mit Désirée, Jurij und Carina im Innovationsraum Kufstein. Die drei haben beschlossen: KINN kommt ins Unterland. Nicht irgendwann — am 5. März.
Désirée ist seit KINN#10 fester Teil der Community. Motion Designerin, seit zwei Jahren tief in der KI-Welt. Jurij hat einen Satz gesagt, der hängen geblieben ist:
Carina stellt mit dem Innovationsraum die Location. 650 Quadratmeter, 100 Meter vom Bahnhof.
Ich werde am 5. März nicht in Innsbruck sein, sondern in Kufstein. Weil mir das wichtig genug ist, beim Anfang dabei zu sein.
→ KINN#15 Kufstein: kinn.at/15-kufstein
Aber Kufstein ist nur der Anfang.
Bei KINN#13 habe ich mit Fabian über Reutte gesprochen. Außerfern. Da fahren Leute jede Woche nach Innsbruck zum KINN — das allein sagt alles.
Und: Stephan — seit November dabei, einer der Ersten — hat uns einen Kontakt für ein mögliches KINN Lienz organisiert. Osttirol.
Mein Bauchgefühl sagt mir: Ende des Jahres haben wir Standorte in mindestens 5 Bezirken.
KINN in den Medien
Drei Presseberichte im Februar. Ohne PR-Agentur, ohne Budget. Die schreiben über uns, weil Leute sie darauf aufmerksam machen.
→ MeinBezirk: "KI-Community boomt: Wie KINN Tirols KI-Szene vernetzt und vorantreibt"
→ top.tirol: "Wie KINN den KI-Diskurs vernetzt"
→ Rundschau: "Afterwork meets Künstliche Intelligenz"
Zusammen mit dem Brutkasten-Feature vom Jänner: vier Berichte in zwei Monaten.
MENSCH:MASCHINE Podcast
Neue Episode. Dr. Gernot Grömer vom Österreichischen Weltraum Forum. Was passiert, wenn Menschen auf einer Marsmission einer KI vertrauen müssen — und was wir daraus für unseren Alltag lernen können.
→ Zur Episode auf Spotify: open.spotify.com/episode/4LlK5uYwu7JkF9oKDoI3Ck
KINN auf Instagram
Neuer Account. Und ich muss sagen — Kathys Reels von unseren Events zeigen die Atmosphäre besser als jeder Text, den ich hier schreibe.
Was als Nächstes kommt
→ KINN#14 — Donnerstag, 26. Februar — raum13 Coworking, Innsbruck (ausgebucht, 27 auf Warteliste)
→ KINN#15 — Donnerstag, 5. März — WIFI Lernbar Innsbruck (78 Anmeldungen) + PREMIERE: KINN Kufstein im Innovationsraum — kinn.at/15-kufstein
→ KINN#16 — Donnerstag, 12. März — START.N Kitzbühel — KINN goes Kitz! 24 EarlyBird Plätze + 6 Restkarten — kinn.at/16
Und im Hintergrund: KINN Reutte. KINN Lienz. WKO TechTalk Summit am 31. März. KINN#20 am 9. April im Museum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach — bis zu 70 Personen.
Und noch etwas
Wir haben KINN:GFRAGT gebaut. Ein KI-gestütztes Community-Interview, das nachfragt statt nur abzuhaken. Nach bestimmten Antworten öffnet sich ein kurzer Chat — eine Folgefrage, du antwortest frei. Maximal zwei Runden, dann weiter.
Kein klassischer Fragebogen. Weil "Mir hat Tiefe gefehlt" als Antwort nichts bringt, wenn niemand nachfragt was damit gemeint ist.
KINN:GFRAGT ist für Leute, die involviert sind. Die schon mal bei einem KINN waren oder dabei sein wollen. Wir zeigen uns. Jede Woche. Mit Namen, mit Gesicht, mit Meinung. Wer mitgestalten will, zeigt sich auch. Wer nicht will, muss nicht.
MitredenCa. 8-12 Minuten. Deine Meinung. Und eine KI, die nachfragt wenn es spannend wird.
P.S. Kennst du jemanden, der das lesen sollte? Leite diesen Newsletter weiter — oder antworte mir direkt. Ich lese jede Nachricht.
P.P.S. Alle Events: luma.com/kinns