Es geht um den Menschen
Heute Vormittag hatte ich ein Gespräch. Kein strategisches. Kein geplantes. Eines das einfach passiert ist.
Und mittendrin hab ich einen Satz gesagt, der mich selbst überrascht hat:
„Ich will der Mensch bleiben."
Nicht der KI-Experte. Nicht der Netzwerk-Orchestrator. Nicht der Typ der um 4 Uhr morgens am Bildschirm sitzt und Strategien baut.
Einfach: der Mensch.
Ich höre auf, mich mit Technik zu beschäftigen
Ich muss gestehen: Die letzten Monate waren ein Rausch. APIs, Automationen, Prompt-Strategien, Plattform-Architektur. Ich hab mich in Systeme verliebt. In Zahlen. In Wachstumskurven.
Und irgendwann heute hab ich gemerkt: Das ist nicht mein Job.
Mein Job ist es, Menschen zu sehen. Zu ermutigen. Zu verbinden. Zu inspirieren.
Nicht die KI steht im Mittelpunkt von dem was ich tue. Sondern der Mensch dahinter. Der Mensch, der entscheidet, was er mit diesen Werkzeugen anfängt. Der Mensch, der gestaltet. Der sein Potenzial auf die Straße bringt.
Das klingt nach einem Slogan. Für mich fühlt es sich an wie ein Versprechen an mich selbst.
612 KINNer später
Im November 2025 saßen wir zu viert im InnCubator. Kaffee, eine vage Idee, null Plan.
Heute, gut 4 Monate und 30 Events später, haben 612 Teilnehmer bei einem KINN-Treff eingecheckt. Bis zu 84 Teilnehmer an einem einzigen Donnerstag. Verteilt auf mehrere Locations gleichzeitig. Innsbruck, Kufstein, Kitzbühel.
Und ich wäre nicht ehrlich, wenn ich sagen würde, dass der Weg dorthin einfach war.
Meiner Erfahrung nach lernt man die wichtigsten Dinge über sich selbst nicht in den guten Wochen. Sondern in den Wochen, in denen man merkt: Schnell sein reicht nicht. Alles allein machen schadet. Und die Community ist stärker als jeder Einzelne - auch als ihr Gründer.
Ich hab in den letzten Monaten gelernt, dass „loslassen" kein Zeichen von Schwäche ist. Sondern das Einzige, was wirklich wachsen lässt. Menschen. Ideen. Gemeinschaft.
Und dass die spannendste Frage nie lautet: „Was kann die Maschine?"
Sondern immer: „Was steckt in dir?"
Das Kind, das spielen will
Erinnerst du dich an das Gefühl, als Kind zum ersten Mal einen Pinsel in der Hand zu halten? Oder einen Schraubenzieher? Oder eine Kamera?
Kein Tutorial. Kein Best Practice. Kein „aber was sagt die Studie dazu?"
Einfach: Was passiert, wenn ich das hier ausprobiere?
Ich sehe das jede Woche beim KINN. Menschen, die im Alltag Rollen spielen - für Kunden, für Chefs, für Kollegen, für den Markt - kommen um 8 Uhr morgens und werden wieder neugierig. Wieder verspielt. Wieder kreativ.
„Als ich aufgehört habe Geld zu verdienen und angefangen habe Leuten zu helfen, hatte ich keine finanziellen Probleme mehr."
- Vertriebler beim KINNKeine Keynotes. Kein Pitching. Nur Menschen, die an Thementischen sitzen und sich gegenseitig zeigen, was sie entdeckt haben.
KI ist das Werkzeug. Aber das Kind in dir entscheidet, was du damit baust.
Zwei Wochen voller Werkzeuge
Diese und nächste Woche stehen ganz im Zeichen von: Spielen. Ausprobieren. Machen.
Nicht reden über KI. Sondern KI anfassen. Gemeinsam.
Und den Anfang macht morgen Abend ein ganz besonderer Auftakt.
B#ONE - Der erste offizielle AI Collective Hackathon in Österreich
Und morgen setzen wir diese Ideen gemeinsam um.
Das AI Collective - eine weltweite NGO mit fast 300.000 KI-Begeisterten - veranstaltet sein erstes offizielles Event in Österreich. Hier. Bei uns. In Innsbruck.
Im Februar haben wir mit B#ZERO den Testlauf gemacht. 15 Teilnehmer, Sponsor Lovable, ein Abend voller Prototypen. Jetzt skalieren wir: Über 50 Anmeldungen für morgen.
Mein Bauchgefühl sagt mir: Das wird ein Abend, an dem das Kind in vielen von uns wieder aufwacht.
B#ONE ist ausgebucht. 10 diverse Teams aus Unternehmern, Studenten, Frauen in der Technik, Entwicklern und Startup Foundern bauen gemeinsam an Ideen für Tirol. Die Ergebnisse findest du ab morgen auf aicollective.at. B#02 steht bereits - jetzt anmelden.
Und danach wird es nicht ruhiger
Unser Puls. Jeden Donnerstag. Nicht verhandelbar.
Ein eigenes Format im Unterland - mit Carina, Jurij und Désirée.
4 Räume. 4 Hosts. 4 Themen. Gleichzeitig.
KINN:TALK SUMMIT - 4 Räume, 1 Abend
Das hier ist besonders. Und ich sag dir warum.
Der Summit in der WKO wird das erste KINN-Event mit vier parallelen Räumen - vier Menschen aus der Community, vier Themen, ein Abend - von hochgradig technisch bis komplett niedrigschwellig:
Nur für KINNer. Nur mit Voranmeldung. First Come.
Und noch etwas Besonderes: Beim Summit findet der allererste KINN:KURS statt - Hugh Eggar gibt einen Deep Dive in n8n Automation. Nicht nur zuschauen, sondern mitmachen.
Für mich persönlich ist das der Beweis, dass KINN längst nicht mehr „mein" Ding ist. Sondern das Ding von 612 Teilnehmer, die jede Woche entscheiden wiederzukommen.
Und gleich in den April
Wer meint, das war noch nicht genug:
KINN#19 startet mit einer Neuauflage unseres Matchmaking-Formats. Du sagst uns, was du suchst oder anbietest. Wir bringen dich mit den richtigen Menschen zusammen. Direkt. Persönlich. Am Donnerstag um 8.
Warum das alles
Ich bin überzeugt: Jeder von uns trägt etwas in sich, das über die Rolle hinausgeht, die wir für andere spielen. Etwas Neugieriges. Etwas Kreatives. Etwas, das spielen will.
Manchmal braucht es nur einen Raum, einen Morgen, ein Werkzeug - damit dieses Etwas wieder rauskommt.
Im November waren es 4 Menschen und eine Idee.
Heute sind es 612 Teilnehmer und eine Gewissheit:
Es geht nicht um die KI.
Es geht um den Menschen dahinter.
Wenn du dich wiedererkennst:
→ B#ONE ausgebucht - B#02 Anmeldung
→ Melde dich für einen Slot am KINN:TALK SUMMIT an (Plätze stark limitiert)
→ Sei beim KINN#19 Matchmaking dabei
Noch kein KINNer? KINN:TALK und KINN:KURS sind für Leute, die schon bei einem KINN Treff dabei waren. Einfach vorher bei KINN#18 Innsbruck oder KINN#18 Kufstein anmelden.
P.S. Kennst du jemanden, der gerade in einer Rolle feststeckt und das Kind in sich vermisst? Leite diese Ausgabe weiter - oder antworte mir. Ich lese jede Nachricht.