LADE 08
KINN:LADE · Ausgabe 08

Meine Zahlen
waren falsch.

Ich hab sechs Wochen lang gezählt, um in einem Streit recht zu behalten. Die erste Auswertung war falsch. Und dann wäre in dieser Ausgabe fast eine Rangliste rausgegangen, die meine eigenen Zahlen nicht hergeben.

Ausgabe#08 Quellen7 + das Feld Stand
Zwei Figuren an einem kleinen Tisch bauen an einem krummen, unfertigen Teil. Von rechts schiebt sich dasselbe Teil riesig und perfekt gefertigt ins Bild, eine der Figuren hält es mit flacher Hand auf
„Frühere Automatisierungswellen betrafen die Muskelkraft. Man konnte ins Kognitive ausweichen. Diese Ausweichrichtung fällt weg, wenn das Denken selbst automatisiert wird." - sinngemäß nach Anton Korinek, Ökonom, University of Virginia und Anthropic
TL;DR

Kurz gesagt.

Wer keine Zeit hat, liest nur das hier:

  • 1
    Meine erste Auswertung war falsch.
    Ich hatte nach dem Wort „Takt" gesucht und lauter „Kontakt" gefunden. Nach der Korrektur stand ein anderes Thema an der Spitze. Nicht ein bisschen weiter oben, ein anderes.
  • 2
    Das ist keine Dummheit. Das ist Rechnen.
    Es läuft gut genug, damit sich Verstehen nicht mehr auszahlt. So war es beim Strom, so war es beim Auto. Der Unterschied: an der Steckdose liegen 230 Volt an, und die kann jeder nachmessen. Dieses Ding gibt dir ein fertiges Urteil.
  • 3
    Erwischt hat mich nicht mein Urteil.
    Einmal eine Regel, die ich mir vorher aufgeschrieben hatte. Einmal ein Kufsteiner Professor, der widersprochen hat, bevor ich ihn darum gebeten hab. Beides von außen.
01 · Der Fall

Drei Arbeiten, zwanzig Minuten.

Und ich hab keine davon gelesen

Ein Forschungsprofessor der FH Kufstein hat mir auf eine Nachricht geantwortet. Ausführlicher, als ich es auf LinkedIn je erlebt hab. Drei begutachtete Arbeiten hingen dran, alle drei dazu, was generative KI mit unserem Denken macht. Eine davon handelt davon, dass Nutzende immer weniger wissen wollen, wie diese Systeme eigentlich funktionieren.

Ich hab sie nicht gelesen.

Ich hab sie mir von einer KI aufschlüsseln lassen und dann entschieden, wo ich tiefer reingeh. Zwanzig Minuten statt drei Abende. Bei mir inzwischen der Normalfall, und ich vermute, bei dir auch.

Ich hab einen Text über Abhängigkeit gelesen, ohne ihn zu lesen.Der Mann forscht darüber. Ich liefere gerade den Datenpunkt.

Das hab ich ihm auch so geschrieben. Am Ende des Austauschs stand ein Satz von ihm, auf den ich vier Tage lang keine Antwort hatte.

02 · Der Widerspruch

Warum ich es nicht Ignoranz nenne.

Der naheliegende Name für das, was ich da gemacht hab, ist Ignoranz. Ich halte ihn für falsch, und dabei bleibe ich.

Ignoranz heißt, du könntest wissen und willst nicht. Was ich bei mir sehe, ist etwas anderes: Es läuft gut genug, damit sich Verstehen nicht mehr auszahlt. Ich weiß bis heute nicht, wie mein Motor funktioniert, hat mich nie gestört, und ich hab auch nicht vor, das zu ändern.

Nur: an der Steckdose liegen 230 Volt an, ob ich das verstehe oder nicht, und wer nachsehen will, hält ein Messgerät dran. Das Ding hier gibt mir ein fertiges Urteil. Und weil das in sich schlüssig klingt, prüf ich seltener nach, als ich sollte.

Karsten Böhm, der weiter unten noch ausführlich vorkommt, hat mir dafür den besseren Namen geliefert. Es geht gar nicht um Wissen gegen Nichtwissen, sondern um Selbstwirksamkeit gegen die Abhängigkeit von einer Dienstleistung. Beim Motor ist mir das recht, ich kauf mir die Werkstatt und bin fertig damit. Beim Urteil kauf ich etwas mit, das ich danach selber schlechter kann.

Warum mich das eine nie gestört hat und das andere schon, hat mir ein Forscher der Uni Innsbruck erklärt. Er zwingt das Sprachmodell, zu jeder Lösung einen prüfbaren Beweis mitzuliefern, und ein zweites, dummes Programm rechnet nach.

Dann muss man nicht mehr dem Modell trauen, sondern nur noch dem Prüfer.Ein Forscher, Universität Innsbruck

Bei Strom gibt es einen Prüfer, die Spannung lässt sich messen. Bei einem Urteil steht keiner daneben, der nachrechnet, außer dir. Die Entscheidung bleibt trotzdem bei mir. Die Folgen auch.

03 · Aus Kufstein

Aus vier Feldern werden acht.

In Kufstein haben sie dafür ein Modell gebaut, auf Basis eines japanischen Standardmodells aus den Neunzigern: wie Wissen in Firmen entsteht, in vier Schritten, immer von Mensch zu Mensch. Die Kufsteiner Fassung teilt jeden Schritt auf, einmal für den Menschen, einmal für die Maschine. Aus vier Feldern werden acht.

Acht Felder. Ich hab nachgezählt, wo ich selber sitze, und bin bei einem gelandet: die Maschine setzt zusammen, der Mensch nickt. Zusammenfassung, Recherche, Protokoll. Das umgekehrte Feld, in dem der Mensch die Maschine zwingt, Dinge zu verbinden, die sonst nie zusammenkommen, sehe ich selten.

Das eine spart Zeit. Das andere kostet welche. Mit jeder Schicht steigt der Komfort, und die Nachvollziehbarkeit sinkt.
04 · Das Barometer

Das Tiroler KI-Barometer.

Gemessen statt behauptet

Neue Rubrik. Ich sitz nicht an jedem Tisch, aber ich red jeden Monat mit ein paar hundert Leuten, die zu diesen Tischen eingeladen werden. Ab jetzt zähl ich mit. Alle Zahlen, alle Stimmen und die Methode stehen dauerhaft auf kinn.at/barometer.

20. Juni bis 1. August 2026. 301 schriftliche Verläufe mit einer inhaltlichen Antwort, 120 davon berühren ein erkennbares Thema. Gezählt werden Personen, nicht Nachrichten.

Fünf Themen, kein Sieger. Keine zwei davon lassen sich bei dieser Stichprobe sicher voneinander trennen, deshalb steht hier keine Rangliste und keine Nummerierung. Mehrfachnennungen sind möglich, ein Gespräch kann mehrere Themen berühren.

Zwei Betriebszustände aus dem Material. Sicherheit, Innsbruck. Ein Offensive-Security-Team prüft fremden Code auf Schwachstellen. Die großen Modelle nutzen sie kaum, weil kein Kundencode das Haus verlassen darf. Also läuft ein eigenes im eigenen Rechenzentrum. Was es ausgibt, ist eine Liste von Verdachtsfällen, und die meisten davon sind Fehlalarme. Welche echt sind, entscheidet danach ein Mensch. Das ist der ganze Job.

Produktentwicklung, Tirol. Ein Betrieb konstruiert unter anderem Rucksäcke. Schnittkonstruktion für Textil gibt es in Europa kaum noch, Normen dafür fast keine. Das Wissen dazu steckt in Erfahrung, nicht in Dateien. Wo nie jemand etwas aufgeschrieben hat, findet auch das beste Modell nichts. Und das ist keine Randerscheinung, sondern der Normalfall in Betrieben, die ihr Handwerk nie verschriftlicht haben.

Drei besetzte Tische auf einer Dachterrasse über Innsbruck, alle im Gespräch, dahinter Altstadt und Nordkette
Ein Donnerstag im loft9. Aus solchen Runden und den Gesprächen davor und danach entsteht das Barometer.

Der Satz quer durch alles: Quer durch die Branchen taucht dieselbe Frage auf. Nicht, ob die KI etwas kann, sondern wer beurteilt, ob das Ergebnis stimmt. Beide Betriebe stehen ohne Namen, weil ich nur zitiere, was freigegeben ist.

05 · Der Prüfer

Zweimal erwischt, und beide Male nicht von mir.

Hier stand eine Rangliste. Platz eins, zwei, drei, sauber sortiert, meine eigenen Zahlen. Sie ist raus, weil die Abstände zu klein sind, um überhaupt von einer Reihenfolge zu reden.

Aufgefallen ist mir das nicht. Aufgefallen ist es einer Regel, die ich mir vier Wochen vorher aufgeschrieben hatte, nachdem mir schon einmal etwas durchgerutscht war: Ich hatte nach dem Wort „Takt" gesucht und lauter „Kontakt" gefunden. Nach der Korrektur stand ein anderes Thema an der Spitze. Nicht ein bisschen weiter oben. Ein anderes.

Der zweite Prüfer war ein Mensch. Er hat mir widersprochen, bevor ich ihn darum gebeten hab. Später hab ich ihn um ein Kriterium gebeten, an dem ich mich widerlegen kann. Was zurückkam, war mehr, als ich erfragt hatte:

Forschungsprofessor für Wirtschaftsinformatik, FH Kufstein Tirol
Lehrt und forscht seit 2006 in Kufstein und hat dort das Institut für web-basierte Technologien geleitet. Nebenbei begutachtet er Akkreditierungsverfahren für die FIBAA, er prüft also beruflich, ob etwas hält, was es verspricht.

Bei der Reichweite gibt er mir recht, nennt sie aber Verstärker: So hätten Werkzeuge immer gewirkt, neu sei nur, dass sie diesmal am Denken ansetzen. Dazu eine Bedingung, die ich nicht auf dem Zettel hatte. Ohne fachliche Basis beschleunigt das Werkzeug nichts. Das MIT-Beispiel, das er mitschickt, funktioniert, weil dort Ingenieure sitzen. Bei uns sitzen Köche, Hoteliers, Pflegeleute am Tisch. Die Basis ist da, nur in einer anderen Disziplin.

Ehrlich dazu: Ich hätte die Rangliste stehen lassen. Sie sah gut aus, sie stützte meine These, und sie stand in einer Ausgabe darüber, dass jemand prüfen muss. Aufmerksamkeit ist keine Methode. Du kannst dir nicht vornehmen, wach zu bleiben. Du kannst dir nur etwas bauen, das dich erwischt.

Das ist unbequemer, als es klingt. Ich unterrichte Prompten. Prompten ist das Lenkrad, nicht der Motor. Was zählt, ist nicht die Prompt-Qualität, sondern ob jemand merkt, wenn das Ergebnis nicht hält. Dafür braucht es die fachliche Basis, von der er spricht. Und die lernt man nicht am Bildschirm.

Dass die Umsetzung die Hürde ist und nicht die Idee, ist übrigens messbar: Ein Index lässt KI-Agenten echte Freelance-Aufträge abarbeiten und gegen bezahlte Profis bewerten. Bei fünf von sechs reicht es nicht.

Der Maßstab, um den ich gebeten hatte: Läuft es im Betrieb, seit wann, und merkt jemand den Unterschied. Bei KI zusätzlich: Was hat die Technologie daran wirklich getragen. Nicht die Idee macht die Innovation, sondern erst die Umsetzung. Auf Nachfrage hat er noch etwas dazugestellt, das den Befund für uns dreht: Der interne Fall zählt mit. Wer sich selbst ein Werkzeug baut, das im eigenen Betrieb täglich läuft, ist drin - das sei sogar die Voraussetzung, um belastbare Erfahrung aufzubauen. Bei uns ist das der Großteil. Ab der nächsten Messung steht der Maßstab im Barometer.
06 · Was du mitnehmen kannst

Fünf Fragen für deinen nächsten Tisch.

Nimm eine mit. Sie öffnet ein Gespräch zuverlässiger als jede These.

  • Was hab ich diese Woche entschieden, ohne zu wissen, wie der Vorschlag zustande gekommen ist?
  • Bei welcher Aufgabe merk ich noch selbst, wenn das Ergebnis falsch ist, und bei welcher nicht mehr?
  • Wo hab ich einen Prüfer, der nachrechnet, und wo bin ich der Prüfer?
  • Wer widerspricht mir eigentlich noch, außer mir selbst?
  • Was hätte ich diese Woche gebaut, wenn ich gewusst hätte, dass ich es kann?
Vierzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines KINN-Treffs stehen im Freien unter bunten aufgespannten Schirmen für ein Gruppenfoto
KINN#38 in der Zone in Wörgl, 13. August. Aus solchen Runden kommen die Fragen hier oben.
07 · Nächster KINN-Treff

KINN#39 · in der Herberge.

Donnerstag, 20. August · 8 Uhr · Hunoldstraße 22, Innsbruck · 24 Plätze

Die Herberge ist eine Einrichtung der Innsbrucker Sozialen Dienste in der Wohnungslosenhilfe und besteht seit 1927. Die ISD betreuen rund um die Uhr Menschen in Pflege, Kinderbetreuung, Wohnungslosenhilfe und Suchthilfe. Aufgemacht hat uns Robert Senkowsky. Das ist mir der wichtigste Termin dieses Sommers, weil er die stille Annahme kippt, KI sei eine Sache für Leute mit Laptop. In so einem Haus entscheidet sich früher als anderswo, was ein maschineller Vorschlag anrichtet, wenn ihn niemand prüft - und zwar bei Menschen, die sich schwerer wehren können. Wir sind Gäste, wir fotografieren nur unsere eigene Runde, und wir gehen dorthin, um zuzuhören.

Und sonst

  • Do 20.8. parallel im Weltraum Coworking in St. Johann, in dem Bezirk, in dem ich geboren bin. Die Runde läuft dort längst, und zwar wegen Armin Vasilico: beim letzten Termin saßen 23 Leute an den Tischen. Neu ist der Medienpartner, Kitzbühel Digital. 24 Plätze · kinn.at/39-kitz
  • Do 27.8. bei Localmind in Innsbruck. Ein Wiedersehen mit dem Startup, über das letztes Jahr alle geredet haben, und das Thema der nächsten Ausgabe · kinn.at/40
  • Do 27.8. Innovationsraum Kufstein · kinn.at/40-kufstein
  • So 20.9. der erste KIDU-Buildathon auf der Messe Innsbruck. Acht Stunden, 100 Plätze nach Reihenfolge, ab 16, keine Vorkenntnisse · kidu.at/build
Rund fünfzig Menschen stehen dicht gedrängt für ein Gruppenfoto in einem Lokal, vorne knien einige, alle blicken in die Kamera
KINN#35 in der Lernbar. Fünfzig Leute um acht Uhr früh, an einem gewöhnlichen Donnerstag. Einer davon widerspricht dir, und das ist der Punkt.

Wenn er recht hat und es keine Abkürzung gibt, dann ist die einzige Frage, wo man den Umweg geht.

Nicht am Bildschirm. Urteilsfähigkeit wächst dort, wo dir jemand widerspricht, der nicht dein Modell ist.

Donnerstag, acht Uhr, an einem Tisch in Tirol. Wer da sitzt, hat sich gegen den bequemen Weg entschieden, bevor überhaupt ein Wort gefallen ist.

PS

Die Frage, die er mir nicht beantwortet hat, geb ich weiter: Bleibt das Urteil, wenn man das Zusammensetzen dauerhaft abgibt? Wenn du eine Antwort hast, schreib mir.

PPS

Unsere Buildathons und Messeformate laufen seit 10. August unter dem Namen KIDU. Für dich ändert sich nichts: KINN bleibt Donnerstag 8 Uhr, kostenlos und offen. Dazu kommt ab Herbst ein Tagesformat für Betriebe, gemeinsam mit dem WIFI Tirol: vormittags Grundlagen und Rechtslage, nachmittags die eigenen Anwendungsfälle. Termine und Konditionen stehen noch nicht.

QUELLEN
  1. Böhm, K.; Durst, S. (2026): Knowledge management in the age of generative artificial intelligence – from SECI to GRAI. VINE Journal of Information and Knowledge Management Systems 56(1), S. 106-121. Open Access, CC BY 4.0. doi.org/10.1108/VJIKMS-10-2024-0357 · ResearchGate: Susanne Durst
  2. Böhm, K.; Schedlberger, L.-M. (2023): The use of Generative AI in the domain of human creations – a case for co-evolution? STPIS 2023, Portsmouth, CEUR Workshop Proceedings Vol. 3598, S. 90-102. CC BY 4.0. PDF, ceur-ws.org · Lisa-Maria Schedlberger
  3. Böhm, K.; Sammet, J. (2024): The new era of Technology Mysticism: Generative Artificial Intelligence and its Effects. 5. International Conference on AI Research (ICAIR 2024), S. 67-74. Konferenzband · ResearchGate · Jürgen Sammet
  4. Alle drei Arbeiten und der weitere Werdegang: ResearchGate-Profil von Karsten Böhm.
  5. Remote Labor Index. Center for AI Safety und Scale Labs, Stand Juli 2026. Höchste gemessene Automatisierungsrate 15,8 Prozent, also gut fünf von sechs Aufträgen nicht abgeschlossen. Benchmark · Auswertung Juli 2026
  6. Mercer: Global Talent Trends 2026. Rund 12.000 befragte Führungskräfte, HR-Verantwortliche, Investoren und Beschäftigte. mercer.com
  7. Anton Korinek, Ökonom, University of Virginia, zu der Frage, wohin Menschen ausweichen, wenn auch die kognitive Arbeit automatisiert wird. Übersicht der Arbeiten: korinek.com/research. Der Satz im Aufmacher ist sinngemäß wiedergegeben, kein wörtliches Zitat.
  8. Verordnung (EU) 2024/1689 über künstliche Intelligenz: Artikel 4 seit 02.02.2025, Artikel 50 seit 02.08.2026. Der Digital-Omnibus, in Kraft seit 27.07.2026, verschiebt die Hochrisiko-Pflichten für eigenständige Systeme nach Anhang III auf 02.12.2027 und für KI in regulierten Produkten nach Anhang I auf 02.08.2028. Volltext auf EUR-Lex
  9. Eigene Erhebung: 301 schriftliche Verläufe mit inhaltlicher Antwort, 20. Juni bis 1. August 2026, Stimmen sinngemäß und anonymisiert. Methode, Abgrenzung und Schlagseite offen dokumentiert auf kinn.at/barometer.

Korrigiert am 22. August 2026: Eine Steckdose gibt kein Volt ab, an ihr liegt eine Spannung von 230 Volt an. Danke an Karsten Böhm für den Hinweis und für die Quellen, die vorher zu dünn angegeben waren.